Rezension: `Die verborgenen Schwestern` von Marion Johanning

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Die verborgenen Schwestern!!














Als Marias Ziehmutter Relindis stirbt, verlässt sie die Heimat und geht nach Köln, um dort deren letzten Wunsch zu erfüllen. Sie soll der geheimen Schwesternschaft beitreten. Auch Maria ist überzeugt, dass das das Richtige für sie ist. Sie freut sich darauf, mehr über heilende Kräuter und die Heilkunst zu erfahren, denn hat Relindis ihr schon früh beigebracht, wie man Krankheiten behandeln kann.
In Köln wird jedoch alles anders, das Kloster existiert nicht mehr und Maria muss sich als Magd ihren Lebensunterhalt verdienen. Dafür dass sie eigentlich ein ruhiges Leben im Kloster erwartet hatte, geht es plötzlich doch recht turbulent zu.
Als Maria durch Zufall auf den Stauferkönig Philipp trifft und ihm auch noch das Leben rettet, steht sie  fortan in seiner Gunst.
Gleichzeitig lernt sie Heinrich, einen seiner Begleiter und mit ihm die Liebe kennen, doch natürlich ist eine Verbindung zwischen den beiden unmöglich. Maria bedrückt das sehr,  sie wäre bereit, alles für ihn aufzugeben.

Marion Johanning hat wieder einen historischen Roman geschrieben, der sich sehr gut lesen lässt und meinen Geschmack getroffen hat. Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt, ist es kein Problem, denn hier handelt es sich um eine abgeschlossene Handlung. Mir gefiel die Geschichte, die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben, die Schauplätze konnte ich mir bildhaft vorstellen. Nur die verschiedenen Nonnen haben mich etwas durcheinander gebracht, vor allem zum Ende hin hatte ich echte Schwierigkeiten durchzublicken. Trotzdem bekommt `Die verborgenen Schwestern` vier Sterne von mir, weil mich das Buch sehr gut unterhalten hat.



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